BORNHOLMER TIDENDE

STEFFEN KINDT IM "THE BLUE HOUSE"

Diesen Sommer wird der in Deutschland geborene Pop-Art-Künstler Steffen Kindt dem Publikum auf Bornholm vorgestellt. Steffen Kindt wurde 1945 in Berlin geboren und wuchs in Hamburg auf. Von 1967 bis 1971 absolvierte er die Hamburg School of Art. 1973 zog er mit seiner dänischen Frau nach Gentofte. Viele Jahre arbeitete er als Art Director, hat aber stets parallel dazu gemalt.

FRAUEN IM MITTELPUNKT

Ein Bild auf dem Fernsehbildschirm, eine Werbung oder eine vorbeigehende Person können der erste Schritt zu einem neuen Gemälde von Steffen Kindt sein. Diese Eindrücke werden zu einem Schnappschuss destilliert und auf großen Leinwänden reproduziert. Oft entwickelt sich das Gemälde und wird zu etwas völlig anderem als ursprünglich erwartet, denn sobald es Form annimmt, muss es eine eigene Dynamik und strikte Logik haben. Und es sind oft Frauen, die im Mittelpunkt stehen.

"FRAUEN ERGEBEN EINFACH BESSERE BILDER", IST DER KÜNSTLER ÜBERZEUGT.

„Der Körper einer Frau hat alle Formen und Linien, die man sich wünschen kann. Wahrscheinlich benutze ich weibliche Formen als Alibi, um gute Bilder zu schaffen. Und ehrlich gesagt, finde ich den weiblichen Körper einfach schön und attraktiv, aber schließlich bin ich auch ein männlicher Künstler. Die Frau in meinen Gemälden ist oft gewagt und einladend zugeschnitten. Wie ein Sportwagen mit glatten, eleganten Kurven. Alles ist köstlich, genau so, wie es in einem guten Stück Pop-Art sein sollte. Manchmal an der Grenze zur oberflächlichen Übelkeit, aber auf der anderen Seite auch mit einer gewissen ironischen Distanz.“

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